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Forschung für Coronavirus-Heilmittel

Prävention als Vorbereitung für die Zukunft. Unterstützen Sie uns bei der Forschung nach einem Coronavirus-Gegenmittel.

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Coronavirus aktuell

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Hilfe in der Coronavirus-Pandemie

Erfahren Sie hier alles über unsere aktuellen Spendenaktionen und die Arbeit unserer Stiftungen in der Coronavirus-Pandemie.

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Coronavirus – Herkunft und Ausbreitung

Ende Dezember 2019 wurde der erste Erkrankungsfall eines Menschen mit dem bis dahin unbekannten Coronavirus SARS-CoV-2 in der chinesischen Stadt Wuhan bekannt. Wenige Monate später sollte dieser Erreger die weltweite Coronavirus-Pandemie auslösen. Seitdem erreichen uns täglich die Coronavirus-Nachrichten aus der ganzen Welt. Höchstwahrscheinlich liegt der Coronavirus-Ursprung in der Übertragung von einem Tier auf den Menschen. Was das Coronavirus besonders gefährlich macht: Es kann auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden, und zwar bereits in einem sehr frühen Stadium, wenn die erkrankte Person nur leichte Symptome der Krankheit zeigt. Das begünstigt eine rasante Ausbreitung des Coronavirus über viele Ländergrenzen hinweg. Mittlerweile hat sich der Coronavirus von China über Italien, Spanien, Deutschland bis hin zu den USA ausgebreitet. Täglich erhalten wir die aktuellen Zahlen zum Coronavirus vom RKI (Robert-Koch-Institut). Laufend ereilen uns über den Coronavirus Live Ticker Nachrichten über Corona-Tote. Durch strenge Maßnahmen wie Kontaktverbote, Schulschließungen und gänzliche Lockdowns wird versucht, der weltweiten Pandemie Herr zu werden.

Die Coronavirus-Anzeichen ähneln sehr denen eines grippalen Infektes, was es schwer macht, die Erkrankung ohne speziellen Coronavirus-Test zu identifizieren. Die einzelnen Krankheitsverläufe variieren jedoch sehr stark bis hin zu lebensgefährlichen Lungenentzündungen. Noch gibt es kein wirksames Heilmittel zum Coronavirus oder eine spezifische Therapie im Kampf gegen die Pandemie, so dass für die Betroffenen eine Behandlung des Coronavirus nur symptomatisch erfolgen kann.

Weltweite Coronavirus-Pandemie betrifft uns alle

Starke Partner – Starke Forschung für Coronavirus-Heilmittel

Umso dringender und wichtiger ist es, die Forschung zu verstärken und ein Gegenmittel zum Coronavirus zu finden. Nur hier können Erkenntnisse über das neuartige Virus gewonnen sowie diagnostische und therapeutische Verfahren zur Behandlung des Coronavirus entwickelt werden, um die Menschen zukünftig zu schützen.

Bereits seit vielen Jahren arbeiten das Institut für Virologie und die Klinik für Infektiologie der Universitätsmedizin Essen eng und vertrauensvoll mit der Klinik für Infektionserkrankungen des Union Hospitals in Wuhan zusammen. Die deutschen und chinesischen Forscher stehen im Austausch über die Ergebnisse umfangreicher Daten- und Probenauswertungen von Coronavirus-Fällen in Deutschland und China. Gemeinsam wollen wir unsere Erkenntnisse über diesen Erreger vorantreiben und ausbauen, damit wir den Menschen weltweit zukünftig den bestmöglichen Schutz gegen eine Coronavirus-Erkrankung bieten können.

Forschung ist wichtig zur Findung von Coronavirus-Heilmittel

Prävention und Vorbereitung für die Zukunft

Prof. Dr. Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen an der Universitätsmedizin Essen über die Bedeutung der aktuellen Forschung zur Coronavirus-Pandemie: „Alle Erkenntnisse, die wir jetzt im anstehenden Sommer gemeinsam gewinnen, können uns bei der Eindämmung des Virus im nächsten Winter helfen. Denn klar ist: Die Coronaviren können übersommern. Somit müssen wir jetzt Therapiemöglichkeiten entwickeln. Wir müssen jetzt präventiv Forschungs- und Ermittlungsstrukturen auch für andere auftretende Viren schaffen.“

Die Stiftung Universitätsmedizin unterstützt mit ihrer Initiative „Spenden für Corona“ aktuell folgende 14 Forschungsvorhaben, die sich Fragen zur Coronavirus-Ausbreitung und Eindämmung und zu COVID-19 aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Weitere können folgen.

Gründliches Händewaschen in der Corona-Pandemie ist wichtig Prof. Dr. Ulf Dittmer zur Forschung in der Coronavirus-Pandemie

Vorhaben zur Erforschung und Coronavirus-Behandlung

Dank der Initiative „Spenden für Corona“ werden folgende Vorhaben möglich, die zur Erforschung und Entwicklung von erfolgreichen Coronavirus-Heilmitteln beitragen:

Antikörper gegen das Coronavirus – Testverfahren zur Immunität

Unter der Leitung von PD Dr. rer. nat. Adalbert Krawczyk untersucht eine Studie das Blut von Patienten, die nach ihrer Erkrankung am Coronavirus als geheilt gelten. Mit entsprechenden Antikörpern kann eine effektive Coronavirus-Behandlung von Patienten mit schweren Verläufen entwickelt werden. Um diese Immunität identifizieren zu können, wurde ein spezieller Coronavirus-Test entwickelt.

Beteiligung des Nervensystems beim Coronavirus-Verlauf

Ein aktuelles Projekt von Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz und Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Mark Stettner geht der Frage nach, inwieweit das Nervensystem im Verlauf des Coronavirus angegriffen wird und welcher Mechanismus hierfür ursächlich ist. Es wird angenommen, dass Betroffene vermehrt unter Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen aber auch Schlaganfällen leiden.

Protein-Einsatz zur Immunsystem-Regulierung während der Coronavirus-Behandlung

Ein Team um Dr. Kathrin Sutter untersucht, ob verschiedene Subtypen des körpereigenen Proteins Interferon alpha, von denen bereits einer bei der Behandlung anderer Erkrankungen erfolgreich eingesetzt wird, auch bei der Coronavirus-Behandlung gegen das neue Virus helfen könnten.

Einfluss von Genen auf den Coronavirus-Verlauf

Am Institut für Pharmakogenetik erforscht Dr. rer. nat. Birte Möhlendick, ob Varianten bestimmter Gene womöglich einen schweren Verlauf des Coronavirus bei Betroffenen begünstigen oder diesem entgegenwirken können.

Entwicklung einer Immuntherapie durch Erforschung bestimmter Zelltypen

Eine körpereigene „Abwehr“, die in der Therapie verschiedener Krebsarten zum Einsatz kommt, bilden spezifische T-Zellen, die im Fokus einer Untersuchung zur Coronavirus-Behandlung von Dr. Gennadiy Zelinskyy stehen. Das Ziel: Mit der Charakterisierung dieser Zellen die Entwicklung einer Immuntherapie unterstützen.

Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die menschliche Psyche

Nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Gesellschaft selbst stehen im Fokus der Forschung. So untersuchen Prof. Dr. Martin Teufel, Alexander Bäuerle und Dr. Eva-Maria Skoda, welche Auswirkungen die Coronavirus-Pandemie und die begleitenden Maßnahmen wie das Kontaktverbot zur Eindämmung einer Coronavirus-Ausbreitung auf die Psyche der Menschen haben. Basierend auf den Erkenntnissen soll ein niedrigschwelliges Hilfs- und Beratungsangebot geschaffen werden.

Beraten, Unterstützen und Stärken in der Coronavirus-Pandemie

Ein weiteres Angebot speziell für Menschen, die in sogenannten „systemrelevanten“ Berufen arbeiten, wird unter der Leitung von Dr. rer. medic. Claudia Pieper und dem Institut für soziale Innovationen e.V. entwickelt und kurzfristig umgesetzt. Den betroffenen Beschäftigtengruppen soll mit telefonischen und digitalen Beratungs- und Unterstützungsangeboten während der Coronavirus-Pandemie niedrigschwellig geholfen werden, den pandemie-spezifischen, psychischen Belastungen besser zu begegnen.

Vermehrung des Coronavirus in Zellen eindämmen

Prof. Dr. rer. nat. Mengji Lu untersucht die Verbreitung des Coronavirus in den Körperzellen, um daraus Strategien zu entwickeln, die Coronavirus-Ausbreitung in Zukunft eindämmen zu können.

Erkennen von Biomarkern im Darmmikrobiom

Ein aktuelles Projekt von Prof. Dr. rer. nat. Astrid M. Westendorf und Dr. med. Jan Kehrmann geht der Frage nach, ob sich im Darmmikrobiom von COVID-19-Patienten mit leichten und schweren Krankheitsverläufen Biomarker identifizieren lassen, die mit der Schwere der Erkrankung korrelieren.

Molekulare Selbstverteidigungskurse gegen das Coronavirus

Viren nutzen Proteine der Körperzelle, um die Schutzmechanismen der Zelle zu zerstören und sich dort einzunisten. Ein Team des Instituts für Virologie unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Mirko Trilling arbeitet daran, diesen Mechanismus zu entschlüsseln. Es soll insbesondere geprüft werden, ob Medikamente, die eine bestimmte Klasse der von den Viren zweckentfremdeten Proteine blockieren, die Vermehrung von SARS-CoV-2 in den Zellen unterbinden können.

Erforschung der Auswirkungen der Corona-Krise auf Patienten mit chronischen Schmerzen

Therapiemöglichkeiten und Sport zur Senkung von chronischen Schmerzen werden aktuell durch Kontaktbeschränkungen erschwert, hinzu kommen psychische Belastungen durch die Krisensituation. Eine international anerkannte Arbeitsgruppe der Essener Klinik für Neurologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Ulrike Bingel untersucht diese Auswirkungen auf das Schmerzempfinden und die Schmerzbewältigung von chronischen Schmerzpatienten mithilfe von Telefoninterviews. Auf Basis dieser Erkenntnisse soll ein videogestütztes „Online-Toolkit“ mit verhaltens- und trainingstherapeutischen Angeboten zur Behandlung entwickelt werden.

Untersuchung der Antikörperantwort auf SARS-CoV2 bei HIV-positiven Patienten

Es wird vermutet, dass eine zusätzliche HIV-Infektion die Antwort von Antikörpern auf eine Infektion mit dem Coronavirus beeinträchtigt. Ein Team des Instituts für HIV Forschung unter der Leitug von Prof. Dr. rer. nat. Christina Karsten möchte daher die nicht-neutralisierenden Antikörpermechanismen zu SARS-CoV2 bei Patienten mit und ohne chronische HIV-Infektion untersuchen und feststellen, ob die Abwehrreaktionen bei HIV-positiven Patienten zur Bekämpfung des Coronavirus weniger geeignet sind als dies bei HIV-negativen Patienten der Fall ist. Diese Erkenntnisse können dabei helfen, herauszufinden, ob HIV-positive Patienten besondere Behandlungsmaßnahmen bei einer SARS-CoV2-Infektion benötigen.

Untersuchung von COVID-19-Patienten mit modernen Bildgebungstechnologien und speziellen Biomarkern

Ein Team der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin unter der Leitung von Dr. med. Karsten Schmidt, DESA, untersucht in einer Studie an insgesamt 50 COVID-19-Patienten mit septischen Erkrankungen, inwiefern moderne Bildgebungstechnologien und spezielle Biomarker den klinischen Verlauf der Erkrankung diagnostizieren. Von dem Einsatz dieser Verfahren erhofft sich das Team eine Verbesserung der intensivmedizinischen Versorgungsqualität und eine Steigerung der Überlebenschance von schwer erkrankten COVID-19-Patienten. Die Stiftung Universitätsmedizin beteiligt sich an diesem Projekt mit der dauerhaften Anschaffung der Kameratechnologie, die für das bildgebende Verfahren benötigt wird.

SARS-CoV2-Antikörperbestimmung bei Personal in Hausarztpraxen

Um herauszufinden, wie hoch der Anteil von Personen, die bereits mit dem Coronavirus infiziert wurden, am Personal von Hausarztpraxen ist, plant Dr. med. Dorothea Dehnen vom Institut für Allgemeinmedizin, das Personal von das Personal von insgesamt 181 Lehrpraxen, die den Lehrpraxenpool des Instituts bilden, zu untersuchen: Die Blutseren von bis zu 1000 teilnehmenden Probanden sollen auf Antikörper gegen SARS-CoV2 untersucht werden. So kann festgestellt werden, wie viele der Teilnehmenden bereits mit dem Virus infiziert worden sind. Die Teilnehmenden füllen zudem Fragebögen aus. Ihre Antworten sollen Aufschluss über Ursachen und Zusammenhänge der Infektionsraten geben.

Untersuchungen von Frühgeborenen per Videosprechstunde

Viele Angebote des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) der Essener Kinderklinik zur Untersuchung und Versorgung Frühgeborener müssen aktuell entfallen, zudem meiden viele Eltern aus Angst vor Ansteckung ihres immungeschwächten frühgeborenen Kindes Kontakte zu Ärztinnen und Ärzten oder Hebammen. Aus diesem Grund bietet das Team der Essener Klinik für Kinderheilkunde I, Dr. med. Bilge Albayrak, Larissa Cordier und Dr. med. Britta Hüning entwicklungsneurologische Videosprechstunden an, bei denen die Eltern ihre Kinder vorstellen und eine Anleitung zur selbstständigen Untersuchung der Frühgeborenen erhalten können. Das Projekt wird von einer wissenschaftlichen Evaluation begleitet. Die Stiftung Universitätsmedizin fördert im Rahmen der Initiative „Spenden für Corona“ die Ausweitung des Angebots.“

Prof. Dr. Ulf Dittmer zur Forschung in der Coronavirus-Pandemie

Sozialer Isolation während der Corona-Pandemie begegnen

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, galt wochenlang in vielen Krankenhäusern ein generelles Besuchsverbot. Vielerorts wurde dieses inzwischen gelockert, jedoch können Patientinnen und Patienten weiterhin nur sehr eingeschränkt Besuch empfangen. In der ohnehin schon schweren Zeit kann dies für alle Patientinnen und Patienten eine zusätzliche psychische Belastung bedeuten. Gerade im Krankheitsfall ist der Kontakt zu Familie und Freunden für den Genesungsprozess und das Wohlbefinden enorm wichtig und eben jener ist zur Eindämmung einer gefährlichen Coronavirus-Ausbreitung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen stark eingeschränkt oder in einigen Fällen weiterhin strikt untersagt

Umso bedeutender werden in der aktuellen Situation zusätzliche digitale Möglichkeiten, die dabei helfen, per Videoanruf, Chat und Telefonie mit den Angehörigen in Kontakt zu bleiben. Die Stiftung Universitätsmedizin hat daher im Rahmen der Aktion „Sozialer Isolation begegnen“ über 110 mobile Endgeräte angeschafft, mit denen Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können. Das Essener Unternehmen MEDION hat für diesen Zweck eine großzügige Sachspende von 50 Smartphones bereitgestellt. Hinzu kommen über 60 Tablets, die die Stiftung Universitätsmedizin dank ihrer Unterstützerinnen und Unterstützer nun Krankenhäusern in ganz Deutschland kostenfrei zur Verfügung stellen kann. Die Stiftung tritt außerdem für eine freie WLAN-Nutzung während dieser Zeit für die Patienten ein.

Die Universitätsmedizin Essen geht mit gutem Beispiel voran und setzt die Hilfe bereits um. Bundesweit sind alle Krankenhäuser aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen.

MEDION

Telefon, Computer oder Tablet helfen gegen soziale Isolation in der Coronavirus-Pandemie

Schwerstkranke Kinder in der Coronavirus-Krise zu Hause versorgen

Die Coronavirus-Pandemie stellt Familien mit krebskranken Kindern vor zusätzliche Herausforderungen. Bei den jungen Patienten wird das Immunsystem häufig unterdrückt – eine Nebenwirkung der Chemotherapie. Somit stellt das Coronavirus für sie ein sehr hohes Risiko dar. In der aktuellen Situation ist es daher wichtiger denn je, diese Personengruppe zu schützen, da gerade hier aufgrund des schwachen Immunsystems durch eine zusätzliche Erkrankung mit dem Coronavirus Todesfälle deutlich häufiger eintreten können.

Ein besonderes Angebot für krebskranke Kinder und Jugendliche an der Universitätsmedizin Essen bietet spezielle medizinische Fachversorgung im häuslichen Umfeld und sorgt so für zusätzlichen Schutz. Wie funktioniert das? Das Brückenteam, bestehend aus spezialisierten Fachkräften der Kinderonkologie des UK Essen, besucht betroffene Familien zu Hause, sodass Krankenhausaufenthalte wie kleinere oder routinierte Untersuchungen für die Kinder in vielen Fällen während der Coronavirus-Pandemie vermieden werden können.

Das Programm wird durch eine großzügige Förderung der Wuppertaler Gert und Susanna Mayer Stiftung ermöglicht. Die Stiftung Universitätsmedizin Essen setzt sich mit ihrer Initiative „Spenden für Corona“ für eine zusätzliche Stärkung des Angebotes in dieser Krisenzeit ein.

Coronavirus bei Kindern mit Krebserkrankungen kann gefährliche Folgen haben.

Hilfe in der Coronavirus-Pandemie – Unsere Aktionen

„Stiftungen für Corona“

Stiftungen übernehmen Verantwortung für nahezu alle Bereiche der Gesellschaft, nicht nur während der Coronavirus-Pandemie. Ein Auftrag, der in Zeiten der Corona-Krise wichtiger denn je ist – über alle Fachgebiete hinweg. Mit ihrer vor gut einer Woche gestarteten bundesweiten Initiative „Spenden für Corona“ ermöglicht die „Stiftung Universitätsmedizin“ Soforthilfe für Forschung und Krankenversorgung. Nun hat die Stiftung ihre Initiative mit der Aktion „Stiftungen für Corona“ erweitert. Sie ruft damit andere Stiftungen zu Solidarität und Unterstützung in der Coronavirus-Krise auf. Als erste Stiftung ist die Wilo Foundation dem Ruf gefolgt und hat eine Spende in Höhe von 30.000 € bereitgestellt. Auch die Swiss Life Stiftung für Chancenreichtum und Zukunft aus Hannover ist dem Aufruf der Stiftung Universitätsmedizin Essen gefolgt und stellt 30.000 € zur Soforthilfe für die Erforschung des Coronavirus bereit. Die Adalbert-Zajadacz-Stiftung aus Neu Wulmstorf bei Hamburg unterstützt die Initiative mit einer Spende in Höhe von 50.000 Euro.

SwissLife - Stiftung für Chancenreichtum und Zukunft Adalbert Zajadacz Stiftung

"Online für Corona"

Der Online-Handel übernimmt in Zeiten der Coronavirus-Krise eine wichtige Schlüsselaufgabe – gleichzeitig arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Forscher mit Hochdruck daran, die Coronavirus-Ausbreitung einzudämmen. Die Autodoc GmbH, der größte Onlinehändler für Autoersatzteile in Europa, unterstützt die bundesweite Initiative „Spenden für Corona“ der Stiftung Universitätsmedizin Essen mit einer Spende in Höhe von 50.000 € für die Forschung über das Coronavirus.

Auch die Befeni GmbH spendet aus dem Verkauf von Gesichtsmasken: Die Maßmode-Produktion von Hemden wurde umgestellt, um mit Gesichtsmasken die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Inzwischen sind so bereits 90.000 € zusammen gekommen. Mit Fußballlegende Otto Rehhagel unterstützt ein prominenter Schirmherr diese Aktion.

EIS.de, der führende deutsche Online-Shop für intime Lifestyle-Produkte, folgt ebenfalls dem Aufruf der Stiftung Universitätsmedizin und stellt für die Initiative „Spenden für Corona“ 10.000 € zur Verfügung. Das Unternehmen mit über 8,5 Mio. Kunden setzt sich damit auch für die Erforschung des Coronavirus sowie Hilfsangebote für Patientinnen und Patienten ein.

Auch die Hamburger Whow Games GmbH, die Onlinespiele entwickelt und vertreibt, unterstützt den gemeinsamen Einsatz für die Eindämmung der Pandemie mit einer Spende in Höhe von 10.000 €.

autodoc Befeni EIS.de Whow Games

"Geldauflagen für Corona"

Mit der Zuweisung von Geldauflagen und Bußgeldern während der Coronavirus-Pandemie Gutes tun:

  • Unterstützung dringender Forschungsprojekte,
  • isolierte Patienten mit ihren Angehörigen vernetzen,
  • krebskranke Kinder durch Untersuchungen im häuslichen Umfeld vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen,
  • der lebensrettenden Notfallmedizin mit zusätzlichen Materialien und Geräten unter die Arme greifen,
  • Medizinstudenten optimal für Krisensituationen ausbilden und
  • schwerstkranken Kindern durch Virtual Reality bei der Bewältigung zusätzlicher Stresssituationen helfen.

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne weitere Informationen zu. Helfen Sie mit!

Atemschutzmasken zur Eindämmung des Coronavirus schützen Kinder und Erwachsene

Kreativwettbewerb "Lehre in Zeiten von Corona"

Auch die Studierenden der Medizinischen Fakultät sind akut von der Coronavirus-Krise betroffen, denn ihre Lehre kann zunächst nur online stattfinden. Die Studierenden sind also in besonderem Maße gefordert, sich Inhalte eigenverantwortlich zu erarbeiten. Trotzdem darf die Ausbildung der angehenden Ärztinnen und Ärzte nicht vernachlässigt werden, damit die jetzigen Studierenden für Krisensituationen bestmöglich gerüstet sind.

Es müssen also während der Coronavirus-Pandemie alternative Lehrwege her, damit in diesen Zeiten keine Wissenslücken entstehen. Zur Motivation der Studierenden hat die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen einen Kreativwettbewerb ausgelobt.

Studierende sind aufgefordert, allein oder in Gruppen von maximal vier Personen, die Inhalte einer Semester-Lehrveranstaltung auf einem Poster anschaulich und informativ darzustellen. Die eingereichten Ideen werden auf der Homepage der Fakultät veröffentlicht und kommen so allen Studierenden zugute. Eine Jury aus Lehrenden und Studierenden wird die besten Poster küren. Den Gewinnern winken Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt über 2.500 EUR, die von der Stiftung Universitätsmedizin zur Verfügung gestellt werden.

Kreativwettbewerb für Ideen zum Studieren in der Coronavirus-Krise
Kreativität in Zeiten geschlossener Hörsäle: Die Medizinische Fakultät lobt einen Lehrpreis aus.

"Wir stehen zusammen"

„Wir stehen zusammen“: Dieses Motto schmückt die Kerzenbilder, die das Messebau-Unternehmen Design4Expo derzeit mit drei Partnern online verkauft. Die Krise zur Coronavirus-Pandemie trifft alle Branchen: Viele Unternehmen verlieren derzeit Aufträge oder können ihre Arbeit nicht in gewohntem Umfang durchführen.

Mit der Aktion „Wir stehen zusammen“ setzen nun drei Unternehmen und eine freischaffende Künstlerin ein kreatives Zeichen gegen den Coronavirus und verkaufen gemeinsam Kerzenbilder, die in der Krise Trost spenden sollen. Ein Teil des Erlöses erhält kommt der Initiative „Spenden für Corona“ zugute.

Weitere Informationen zur Aktion unter: www.wirstehenzusammen.com

Magazin „Corona Aktuell“ ab jetzt erhältlich

Ab sofort informiert die Stiftung Universitätsmedizin mit dem Magazin "Corona Aktuell" über die neuesten Entwicklungen rund um die bundesweite Initiative "Spenden für Corona". Seit dem Start der Initiative ist viel passiert, sodass die erste Ausgabe des Magazins 20 Seiten mit Infos zu den geförderten Corona-Forschungsprojekten, zusätzlichen Angeboten der Krankenversorgung in Zeiten der Pandemie und unserer Unterstützung für die medizinische Lehre bietet.

Gleichzeitig erfahren interessierte Leserinnen und Leser hier alles zu unseren Unterstützerinnen und Unterstützern, deren großzügiges Engagement den Einsatz gegen das Coronavirus erst möglich macht.

Sollten Sie Interesse an der gedruckten Version haben, wenden Sie sich bitte per Mail an info@universitaetsmedizin.de.

Hier finden Sie die digitale Ausgabe des Magazins „Corona Aktuell“

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Aktuelles aus der Stiftung zum Thema Corona

Mittlerweile schreitet der Coronavirus in Deutschland ebenfalls immer schneller voran. Noch gibt es keinen Impfstoff, kein Coronavirus-Heilmittel oder eine spezifische Therapie für Menschen, die erkrankt sind. Umso wichtiger ist es, die Erforschung des Virus sowie eine bestmögliche Krankenversorgung zu stärken.

Durch die bereits eingetroffenen Spenden werden der Coronavirus-Forschung wichtige zusätzliche Verbrauchsmaterialien zur Verfügung gestellt. Im Bereich Krankenversorgung wurde für viele Patientinnen und Patienten das WLAN im Krankenhaus freigeschaltet, zusätzliche Smartphones für Videotelefonate mit Angehörigen sind bereits im Einsatz. Doch weitere Unterstützung ist nötig, um die vorhandenen Projekte weiter auszubauen und neue zu initiieren.

Über unseren Newsletter informieren wir wöchentlich über aktuelle Ereignisse und Fortschritte zum Thema Corona und der Unterstützung für Forschung und Versorgung. Wenn Sie über unsere Arbeit in der Coronavirus-Pandemie informiert bleiben wollen, melden Sie sich gerne für den kostenfreien Newsletter an:

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Jede Spende hilft!

Die Stiftung Universitätsmedizin Essen hat es sich mit ihrer Initiative „Spenden für Corona“ zur Aufgabe gemacht, Vorhaben wie das deutsch-chinesische Kooperationsprojekt zur Coronaforschung zu unterstützen, um Betroffenen nachhaltig und wirksam helfen zu können und Leben zu schützen.

Ebenso setzt Sie sich für zusätzliche Versorgungsangebote im Krankenhaus ein. Dazu können entlastende Maßnahmen für das medizinische Personal gehören oder Angebote für Patienten, um während genereller Besuchsverbotszeiten soziale Kontakte mit Angehörigen aufrechtzuerhalten.

Unser Versprechen: Bereitstellung finanzieller Mittel die schnell dort ankommen, wo sie benötigt werden, und unmittelbar eingesetzt werden können. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Ob 20, 50 oder 100 € – jeder Beitrag hilft!

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Kontakt

Stiftung Universitätsmedizin Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
Tel.: +49 (0)201-723-4699

E-Mail: info@universitaetsmedizin.de
Internet: www.universitaetsmedizin.de

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