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Es betrifft uns alle

Ende Dezember 2019 wurde der erste Erkrankungsfall eines Menschen mit dem bis dahin unbekannten Coronavirus SARS-CoV-2 in der chinesischen Stadt Wuhan bekannt. Höchstwahrscheinlich wurde das Virus ursprünglich von einem Tier auf den Menschen übertragen. Was das Virus besonders gefährlich macht: Es kann auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden und zwar bereits in einem sehr frühen Stadium, wenn die erkrankte Person nur leichte Symptome der Krankheit zeigt. Dies begünstigt die rasante Ausbreitung des Virus über viele Ländergrenzen hinweg – auch bis nach Deutschland.

Die Symptome der Atemwegserkrankung COVID-19 ähneln denjenigen einer Grippe. Die einzelnen Krankheitsverläufe variieren jedoch sehr stark bis hin zu lebensgefährlichen Lungenentzündungen. Noch gibt es keinen Impfstoff oder eine spezifische Therapie gegen das Coronavirus, so dass die Betroffenen bisher nur symptomatisch behandelt werden können.

Starke Partner – Starke Forschung

Umso dringender und wichtiger ist es, die Coronaforschung über das Coronavirus zu stärken. Nur hier können die Biologie des Virus untersucht sowie diagnostische und therapeutische Verfahren entwickelt werden, um die Menschen zukünftig zu schützen.

Bereits seit vielen Jahren arbeiten das Institut für Virologie und die Klinik für Infektiologie der Universitätsmedizin Essen eng und vertrauensvoll mit der Klinik für Infektionserkrankungen des Union Hospitals in Wuhan zusammen. Im Jahre 2017 wurde ein gemeinsames Forschungslabor in Wuhan gegründet - dort, wo der erste Krankheitsfall mit COVID-19 bekannt wurde.

Seit Beginn der COVID-19-Epidemie haben die chinesischen Forscherinnen und Forscher zahlreiche klinische Daten und Proben von Erkrankten gesammelt und strukturiert erfasst. Diese sind somit umfangreicher als in anderen Ländern.

Prävention für die Zukunft

Nun gilt es, die im Forschungslabor in Wuhan vorliegenden Daten und Proben gemeinsam auszuwerten. Denn diese beherbergen ein enormes Potential, wichtige Erkenntnisse über das Coronavirus zu liefern. Die gewonnenen Informationen wiederum kommen auch den deutschen Patientinnen und Patienten zugute.

Prof. Dr. Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen an der Universitätsmedizin Essen und Co-Direktor des Labors in Wuhan, stellt einen weiteren großen Vorteil der bestehenden deutsch-chinesischen Kooperation heraus: „Alle Erkenntnisse, die wir jetzt im anstehenden Sommer gemeinsam gewinnen, können uns bei der Eindämmung des Virus im nächsten Winter helfen. Denn klar ist: Die Coronaviren können übersommern. Somit müssen wir jetzt Therapiemöglichkeiten entwickeln. Wir müssen jetzt präventiv Forschungs- und Ermittlungsstrukturen auch für andere auftretende Viren schaffen. Mit unserer länderübergreifenden Kooperation möchten wir einen Teil dazu beitragen.“

Schnelle Hilfe, die ankommt

Durch die über viele Jahre bestehende Kooperation zwischen Essen und Wuhan sind professionelle und etablierte Strukturen vor Ort vorhanden, die sofort genutzt werden können, um mit der Auswertung der Daten und Proben zu beginnen. Als Soforthilfe wurden von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen bereits 50.000 EUR zur Verfügung gestellt.

Das chinesische Labor ist mit allen notwendigen Geräten ausgestattet, es werden jedoch noch dringend zusätzliche Verbrauchsmaterialien benötigt, um mit den zahlreichen Daten und Proben vor Ort arbeiten zu können. Ebenso eine Unterstützung, damit so viele deutsche Forscherinnen und Forscher wie nötig nach China reisen können.

Sozialer Isolation begegnen

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, gilt bis auf Weiteres in vielen Krankenhäusern ein generelles Besuchsverbot. Für alle Patientinnen und Patienten kann dies eine zusätzliche Belastung in einer ohnehin schon schweren Zeit bedeuten. Denn gerade im Krankheitsfall ist der Kontakt zu Familie und Freunden für den Genesungsprozess und das Wohlbefinden enorm wichtig.

Umso bedeutender werden in der aktuellen Situation zusätzliche digitale Möglichkeiten, die dabei helfen, per Videoanruf, Chat und Telefonie mit den Angehörigen in Kontakt zu bleiben. Doch nicht alle Betroffenen besitzen ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop. Auch eine stabile Internetverbindung ist nicht immer vorhanden. Die Stiftung Universitätsmedizin setzt sich dafür ein, dass Patienten, die keine eigenen Geräte bei sich haben, bereitgestellte Smartphones nutzen können und die Patiententelefone am Krankenbett kostenlos verwendet werden dürfen. Sie tritt außerdem für eine freie WLAN-Nutzung während dieser Zeit für die Patienten ein. Die Universitätsmedizin Essen geht mit gutem Beispiel voran und setzt die Hilfe bereits um. Bundesweit sind alle Krankenhäuser aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen.

Schwerstkranke Kinder zu Hause versorgen

Die Corona-Pandemie stellt Familien mit krebskranken Kindern vor zusätzliche Herausforderungen. Bei den jungen Patienten wird das Immunsystem häufig unterdrückt – eine Nebenwirkung der Chemotherapie. Somit stellt das Coronavirus für sie ein sehr hohes Risiko dar. In der aktuellen Situation ist es daher wichtiger denn je, diese Personengruppe zu schützen. Ein besonderes Angebot für krebskranke Kinder und Jugendliche an der Universitätsmedizin Essen macht es möglich und bietet spezielle medizinische Fachversorgung im häuslichen Umfeld. Wie funktioniert das? Das Brückenteam, bestehend aus spezialisierten Fachkräften der Kinderonkologie des UK Essen, besucht betroffene Familien zu Hause, sodass Krankenhausaufenthalte, wie kleinere oder vermieden werden können. Das Programm wird durch eine routinierte Untersuchungen, für die Kinder in vielen Fällen großzügige Förderung der Wuppertaler Gert und Susanna Mayer Stiftung ermöglicht. Die Stiftung Universitätsmedizin Essen setzt sich mit ihrer Initiative „Spenden für Corona“ für eine zusätzliche Stärkung des Angebotes in dieser Krisenzeit ein.

Gefördert von:

Aktionen

„Stiftungen für Corona“

Stiftungen übernehmen Verantwortung für nahezu alle Bereiche der Gesellschaft. Ein Auftrag, der in Zeiten der Corona-Krise wichtiger denn je ist – über alle Fachgebiete hinweg. Mit ihrer vor gut einer Woche gestarteten bundesweiten Initiative „Spenden für Corona“ ermöglicht die Stiftung Universitätsmedizin Soforthilfe für Forschung und Krankenversorgung. Nun hat die Stiftung ihre Initiative mit der Aktion „Stiftungen für Corona“ erweitert. Sie ruft damit andere Stiftungen zu Solidarität und Unterstützung auf. Als erste Stiftung ist die Wilo Foundation dem Ruf gefolgt und hat eine Spende in Höhe von 30.000 € bereitgestellt.

Gefördert von:

"Online für Corona"

Der Online-Handel übernimmt in Zeiten der Corona-Krise eine wichtige Schlüsselaufgabe – gleichzeitig arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Forscher mit Hochdruck daran, das Virus einzudämmen. Die Stiftung Universitätsmedizin hat ihre bundesweite Initiative „Spenden für Corona“ nun um die Kampagne „Online für Corona“ erweitert und ruft alle Online-Händler in Deutschland dazu auf, sich anzuschließen und Solidarität zu zeigen. Weitere Aktionen werden in Kürze bekannt gegeben.

Aktuelles aus der Stiftung zum Thema Corona

Die Ausbreitung des Coronavirus schreitet auch in Deutschland immer schneller voran. Noch gibt es keinen Impfstoff oder eine spezifische Therapie für Menschen, die erkrankt sind. Umso wichtiger ist es, die Erforschung des Virus sowie eine bestmögliche Krankenversorgung zu stärken. Durch die bereits eingetroffenen Spenden werden der Coronaforschung wichtige zusätzliche Verbrauchsmaterialien zur Verfügung gestellt. Im Bereich Krankenversorgung wurde für viele Patientinnen und Patienten das WLAN im Krankenhaus freigeschaltet, zusätzliche Smartphones für Videotelefonate mit Angehörigen sind bereits im Einsatz. Doch weitere Unterstützung ist nötig, um die vorhandenen Projekte weiter auszubauen und neue zu initiieren. Über unseren Newsletter informieren wir wöchentlich über aktuelle Ereignisse und Fortschritte zum Thema Corona und der Unterstützung für Forschung und Versorgung. Wenn Sie informiert bleiben wollen, melden Sie sich gerne für den kostenfreien Newsletter an unter: https://www.universitaetsmedizin.de/#newsletter.

Hier finden Sie unsere Sondernewsletter zum Thema Corona

Ausgabe 1 Ausgabe 2

Jede Spende hilft!

Die Stiftung Universitätsmedizin Essen hat es sich mit ihrer Initiative „Spenden für Corona“ zur Aufgabe gemacht, Vorhaben wie das deutsch-chinesische Kooperationsprojekt zur Coronaforschung zu unterstützen, um Betroffenen nachhaltig und wirksam helfen zu können und Leben zu schützen.

Ebenso setzt ie sich für zusätzliche Versorgungsangebote im Krankenhaus ein. Dazu können entlastende Maßnahmen für das medizinische Personal gehören oder Angebote für Patienten, um während genereller Besuchsverbotszeiten soziale Kontakte mit Angehörigen aufrechtzuerhalten.

Unser Versprechen: Bereitstellung finanzieller Mittel die schnell dort ankommen, wo sie benötigt werden, und unmittelbar eingesetzt werden können. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Ob 20, 50 oder 100 Euro – jeder Beitrag hilft!

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Kontakt

Stiftung Universitätsmedizin Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
Tel.: +49 (0)201-723-4699

E-Mail: info@universitaetsmedizin.de
Internet: www.universitaetsmedizin.de

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