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Coronavirus – Herkunft und Ausbreitung

Ende Dezember 2019 wurde der erste Erkrankungsfall eines Menschen mit dem bis dahin unbekannten Coronavirus SARS-CoV-2 in der chinesischen Stadt Wuhan bekannt. Wenige Monate später sollte dieser Erreger die weltweite Coronavirus-Pandemie auslösen. Seit nunmehr knapp 1,5 Jahren breitet sich das Virus aus und uns erreichen noch immer täglich Coronavirus-Nachrichten aus der ganzen Welt.

Zum Ursprung des Virus geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einer Übertragung von Sars-CoV2 auf den Menschen durch einen tierischen Zwischenwirt aus. Das Virus ist verwandt mit dem Erreger der SARS-Pandemie von 2002/03. Die Erkrankung befällt in erster Linie die Atemwege. Die Krankheitsverläufe variieren jedoch sehr stark von symptomfreien bis hin zu tödlichen Krankheitsverläufen.

In vielen Teilen der Erde wurde und wird, basierend auf den Empfehlungen von Experten, durch strenge Maßnahmen wie Kontaktverbote, Schulschließungen und Lockdowns versucht, das Infektionsgeschehen einzudämmen und damit auch das Gesundheitswesen zu entlasten.

Bis zum heutigen Tag hat sich das Coronavirus weltweit ausgebreitet und über 191 Millionen Menschen infiziert. Die Zahl der Todesopfer in Zusammenhang mit dem Virus beläuft sich aktuell auf über 4,1 Millionen.

Weltweite Coronavirus-Pandemie betrifft uns alle

Durch Forschung das Coronavirus eindämmen und COVID-19 besser therapieren

Seit Beginn der Pandemie wurden Forschungsprojekte etabliert, die darauf abzielen, erfolgsversprechende Impfstoffe zum Schutz vor der Coronavirus-Infektion zu entwickeln, Erkenntnisse über das neuartige Virus zu gewinnen und bessere Therapiemöglichkeiten zu etablieren.

Seit Ende Dezember 2020 wird gegen SARS-CoV-2 geimpft. Um Ansteckungen zu vermeiden, sind Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und die Abstands- und Hygieneregeln jedoch weiterhin essentiell.
Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit dem Auftreten von Virusmutationen, die dazu führen, dass das Virus über veränderte Erregereigenschaften verfügt, die z. B. mit einer höheren Übertragbarkeit, einer veränderten Immunantwort oder einem schwereren Krankheitsverlauf in Zusammenhang stehen.

Auch an der Universitätsmedizin Essen forschen Wissenschaftler*innen, um Coronaviren besser verstehen zu können.
Bereits seit vielen Jahren arbeiten das Institut für Virologie und die Klinik für Infektiologie der Universitätsmedizin Essen eng und vertrauensvoll mit der Klinik für Infektionserkrankungen des Union Hospitals in Wuhan zusammen. Die deutschen und chinesischen Forscher stehen im Austausch über die Ergebnisse umfangreicher Daten- und Probenauswertungen von Coronavirus-Fällen in Deutschland und China. Gemeinsam sollen Erkenntnisse über diesen Erreger vorangetrieben und ausgebaut werden, um bessere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei einer COVID-19 Erkrankung zu schaffen- Auch darüber hinaus gibt es an der Universitätsmedizin Essen zahlreiche Forschungsprojekte, die darauf abzielen, das Virus und seinen Einfluss auf den Menschen besser zu verstehen, um die Auswirkungen der Pandemie bewältigen zu können und präventiv Forschungs- und Ermittlungsstrukturen auch für andere auftretende Viren zu schaffen.

Forschung ist wichtig zur Findung von Coronavirus-Heilmittel

Prävention und Vorbereitung für die Zukunft

Die Stiftung Universitätsmedizin unterstützt mit ihrer Initiative „Spenden für Corona“ aktuell folgende 25 Forschungsvorhaben, die sich Fragen zur Coronavirus-Ausbreitung und Eindämmung sowie zu COVID-19 aus unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Studie zu schweren Unfällen von Kindern während des Corona-Lockdowns

In der Zeit des 1. Lockdowns kam es, aufgrund hoher Infektionszahlen mit dem neuen SARS-CoV-2-Virus, auch für Kinder und Jugendliche zu tiefgreifenden Einschnitten in den gewohnten Alltag, der sich zu großen Teilen in das häusliche Umfeld verlagerte.

Eine Reihe von Untersuchungen hat sich seit dem Beginn der Pandemie den Auswirkungen und Folgen des Lockdowns für Kinder und Familien gewidmet. Vorstellungen in den Notaufnahmen mit kleinen Blessuren gingen zurück. Daten zu schweren Unfällen sind bisher nicht verfügbar. Daher rücken in der aktuellen Studie vor allem die schweren Unfälle in den Fokus, die zu einer Aufnahme auf eine Kinder-Intensivstation geführt haben.

Zu vermuten ist, dass Verkehrsunfälle zurückgegangen sind, Unfälle im Haushalt (z. B. Verbrennungen, Fensterstürze) jedoch zugenommen haben. Das Ausmaß ist völlig unklar. Da objektive Studienergebnisse aus Deutschland zu dieser Thematik bislang nicht vorliegen, zielt das aktuelle Forschungsprojekt darauf ab, darzulegen, wie viele Kinder und Jugendliche aus welchem Grund zum Zeitpunkt des Lockdowns auf einer Kinder-Intensivstation aufgenommen wurden. Gleichzeitig sollen Veränderungen gegenüber den Vorjahren aufgezeigt werden. Die Untersuchung kann auch als Hilfestellung dienen, wenn es zu erneuten schweren Restriktionen des Alltags aufgrund der Pandemie kommen sollte.

Antikörper gegen das Coronavirus – Testverfahren zur Immunität

Unter der Leitung von PD Dr. rer. nat. Adalbert Krawczyk untersucht eine Studie das Blut von Patienten, die nach ihrer Erkrankung am Coronavirus als geheilt gelten. Mit entsprechenden Antikörpern kann eine effektive Coronavirus-Behandlung von Patienten mit schweren Verläufen entwickelt werden. Um diese Immunität identifizieren zu können, wurde ein spezieller Coronavirus-Test entwickelt.

Beteiligung des Nervensystems beim Coronavirus-Verlauf

Ein aktuelles Projekt von Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz und Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Mark Stettner geht der Frage nach, inwieweit das Nervensystem im Verlauf des Coronavirus angegriffen wird und welcher Mechanismus hierfür ursächlich ist. Es wird angenommen, dass Betroffene vermehrt unter Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen aber auch Schlaganfällen leiden.

Protein-Einsatz zur Immunsystem-Regulierung während der Coronavirus-Behandlung

Ein Team um Dr. Kathrin Sutter untersucht, ob verschiedene Subtypen des körpereigenen Proteins Interferon alpha, von denen bereits einer bei der Behandlung anderer Erkrankungen erfolgreich eingesetzt wird, auch bei der Coronavirus-Behandlung gegen das neue Virus helfen könnten.

Einfluss von Genen auf den Coronavirus-Verlauf

Am Institut für Pharmakogenetik erforscht Dr. rer. nat. Birte Möhlendick, ob Varianten bestimmter Gene womöglich einen schweren Verlauf des Coronavirus bei Betroffenen begünstigen oder diesem entgegenwirken können.

Entwicklung einer Immuntherapie durch Erforschung bestimmter Zelltypen

Eine körpereigene „Abwehr“, die in der Therapie verschiedener Krebsarten zum Einsatz kommt, bilden spezifische T-Zellen, die im Fokus einer Untersuchung zur Coronavirus-Behandlung von Dr. Gennadiy Zelinskyy stehen. Das Ziel: Mit der Charakterisierung dieser Zellen die Entwicklung einer Immuntherapie unterstützen.

Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die menschliche Psyche

Nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Gesellschaft selbst stehen im Fokus der Forschung. So untersuchen Prof. Dr. Martin Teufel, Alexander Bäuerle und Dr. Eva-Maria Skoda, welche Auswirkungen die Coronavirus-Pandemie und die begleitenden Maßnahmen wie das Kontaktverbot zur Eindämmung einer Coronavirus-Ausbreitung auf die Psyche der Menschen haben. Basierend auf den Erkenntnissen soll ein niedrigschwelliges Hilfs- und Beratungsangebot geschaffen werden.

Beraten, Unterstützen und Stärken in der Coronavirus-Pandemie

Ein weiteres Angebot speziell für Menschen, die in sogenannten „systemrelevanten“ Berufen arbeiten, wird unter der Leitung von Dr. rer. medic. Claudia Pieper und dem Institut für soziale Innovationen e.V. entwickelt und kurzfristig umgesetzt. Den betroffenen Beschäftigtengruppen soll mit telefonischen und digitalen Beratungs- und Unterstützungsangeboten während der Coronavirus-Pandemie niedrigschwellig geholfen werden, den pandemie-spezifischen, psychischen Belastungen besser zu begegnen.

Vermehrung des Coronavirus in Zellen eindämmen

Prof. Dr. rer. nat. Mengji Lu untersucht die Verbreitung des Coronavirus in den Körperzellen, um daraus Strategien zu entwickeln, die Coronavirus-Ausbreitung in Zukunft eindämmen zu können.

Erkennen von Biomarkern im Darmmikrobiom

Ein aktuelles Projekt von Prof. Dr. rer. nat. Astrid M. Westendorf und Dr. med. Jan Kehrmann geht der Frage nach, ob sich im Darmmikrobiom von COVID-19-Patienten mit leichten und schweren Krankheitsverläufen Biomarker identifizieren lassen, die mit der Schwere der Erkrankung korrelieren.

Molekulare Selbstverteidigungskurse gegen das Coronavirus

Viren nutzen Proteine der Körperzelle, um die Schutzmechanismen der Zelle zu zerstören und sich dort einzunisten. Ein Team des Instituts für Virologie unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Mirko Trilling arbeitet daran, diesen Mechanismus zu entschlüsseln. Es soll insbesondere geprüft werden, ob Medikamente, die eine bestimmte Klasse der von den Viren zweckentfremdeten Proteine blockieren, die Vermehrung von SARS-CoV-2 in den Zellen unterbinden können.

Erforschung der Auswirkungen der Corona-Krise auf Patienten mit chronischen Schmerzen

Therapiemöglichkeiten und Sport zur Senkung von chronischen Schmerzen werden aktuell durch Kontaktbeschränkungen erschwert, hinzu kommen psychische Belastungen durch die Krisensituation. Eine international anerkannte Arbeitsgruppe der Essener Klinik für Neurologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Ulrike Bingel untersucht diese Auswirkungen auf das Schmerzempfinden und die Schmerzbewältigung von chronischen Schmerzpatienten mithilfe von Telefoninterviews. Auf Basis dieser Erkenntnisse soll ein videogestütztes „Online-Toolkit“ mit verhaltens- und trainingstherapeutischen Angeboten zur Behandlung entwickelt werden.

Untersuchung der Antikörperantwort auf SARS-CoV2 bei HIV-positiven Patienten

Es wird vermutet, dass eine zusätzliche HIV-Infektion die Antwort von Antikörpern auf eine Infektion mit dem Coronavirus beeinträchtigt. Ein Team des Instituts für HIV Forschung unter der Leitug von Prof. Dr. rer. nat. Christina Karsten möchte daher die nicht-neutralisierenden Antikörpermechanismen zu SARS-CoV2 bei Patienten mit und ohne chronische HIV-Infektion untersuchen und feststellen, ob die Abwehrreaktionen bei HIV-positiven Patienten zur Bekämpfung des Coronavirus weniger geeignet sind als dies bei HIV-negativen Patienten der Fall ist. Diese Erkenntnisse können dabei helfen, herauszufinden, ob HIV-positive Patienten besondere Behandlungsmaßnahmen bei einer SARS-CoV2-Infektion benötigen.

Untersuchung von COVID-19-Patienten mit modernen Bildgebungstechnologien und speziellen Biomarkern

Ein Team der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin unter der Leitung von Dr. med. Karsten Schmidt, DESA, untersucht in einer Studie an insgesamt 50 COVID-19-Patienten mit septischen Erkrankungen, inwiefern moderne Bildgebungstechnologien und spezielle Biomarker den klinischen Verlauf der Erkrankung diagnostizieren. Von dem Einsatz dieser Verfahren erhofft sich das Team eine Verbesserung der intensivmedizinischen Versorgungsqualität und eine Steigerung der Überlebenschance von schwer erkrankten COVID-19-Patienten. Die Stiftung Universitätsmedizin beteiligt sich an diesem Projekt mit der dauerhaften Anschaffung der Kameratechnologie, die für das bildgebende Verfahren benötigt wird.

SARS-CoV2-Antikörperbestimmung bei Personal in Hausarztpraxen

Um herauszufinden, wie hoch der Anteil von Personen, die bereits mit dem Coronavirus infiziert wurden, am Personal von Hausarztpraxen ist, plant Dr. med. Dorothea Dehnen vom Institut für Allgemeinmedizin, das Personal von das Personal von insgesamt 181 Lehrpraxen, die den Lehrpraxenpool des Instituts bilden, zu untersuchen: Die Blutseren von bis zu 1000 teilnehmenden Probanden sollen auf Antikörper gegen SARS-CoV2 untersucht werden. So kann festgestellt werden, wie viele der Teilnehmenden bereits mit dem Virus infiziert worden sind. Die Teilnehmenden füllen zudem Fragebögen aus. Ihre Antworten sollen Aufschluss über Ursachen und Zusammenhänge der Infektionsraten geben.

Untersuchung einer möglichen Fehlfunktion der regulatorischen B-Zellen als potenzielle Ursache für schwere COVID-19-Verläufe

Ein Team unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian Dolff von der Essener Klinik für Infektiologie vermutet eine Fehlfunktion der regulatorischen B-Zellen, auch Bregs genannt, als Ursache für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe. Diese Zellarten besitzen normalerweise die Fähigkeit, Effektor-T-Zellen, die Entzündungsreaktionen begünstigen können, zu unterdrücken. Zudem produzieren sie Immunoglobulin - verschiedene Eiweiße, die als Antikörper Viren abwehren können. Um herauszufinden, welche Rolle ein möglicher Defekt der Bregs beim Verlauf einer COVID-19-Erkrankung spielt, möchte das Team diese Zellen bei COVID-19-PatientInnen untersuchen und phänotypisieren.

Identifikation von bakteriellen und fungalen Erregern bei COVID-19-Patienten mittels NGS-Verfahren

Schwere virale Infektionen können den Weg für weitere Infektionen mit Bakterien oder Pilzen bereiten, die bei den betroffenen Personen zusätzliche Komplikationen hervorrufen können. Ein Team der Essener Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. med. Thorsten Brenner, MHBA, erprobt daher eine innovative Diagnostik-Methode zur Erkennung von Viren, Bakterien und Pilzen, die auf dem sogenannten Next Generation Sequencing (NGS) basiert. Bei diesem Verfahren werden RNA- und DNA-Bestandteile von Erregern, die außerhalb von Körperzellen im Blut von COVID-19-Patienten zirkulieren, isoliert und sequenziert. So lässt sich herausfinden, welche zusätzlichen Erreger im Blut der Patienten vorhanden sind und gegebenenfalls. einer zusätzlichen Behandlung bedürfen.

Untersuchung der Reaktion von Antikörpern auf verschiedene Coronaviren

Ein Team des Instituts für Virologie der Universitätsmedizin Essen unter der Leitung von PD Dr. rer. nat. Wibke Bayer möchte herausfinden, ob es möglich ist, einen Impfstoff zu entwickeln, der einen umfassenden Schutz gegen alle bekannten Coronaviren bietet. Hierzu soll an insgesamt etwa 400 Blutseren getestet werden, wie Antikörper im menschlichen Blut auf die Hüllproteine der verschiedenen Viren reagieren. Die Blutseren wurden bereits vor dem ersten bekannten SARS-CoV2-Ausbruch gewonnen. So kann mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden, dass die Personen bereits mit SARS-CoV2 in Kontakt gekommen sind und entsprechende Antikörper entwickelt haben, die das Untersuchungsergebnis verfälschen würden.

Das Projekt wird in Kooperation mit Jun.-Prof. Dr. Stephanie Pfänder, Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie, Ruhr-Universität Bochum, durchgeführt.

Untersuchung von Veränderungen des Essverhaltens in der Corona-Krise

Die COVID-19-Pandemie und die zur Eindämmung des Coronavirus ergriffenen Maßnahmen haben den Alltag vieler Menschen stark verändert. Ein Team unter der Leitung von Dr. oec. troph. Judith Bühlmeier und Prof. Dr. oec. troph. Lars Libuda von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters möchte herausfinden, inwieweit sich die starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf das Essverhalten der Menschen in Deutschland ausgewirkt haben. Hierzu hat das Team im Zeitraum vom 12. April bis zum 3. Mai 2020 eine Online-Befragung durchgeführt, an der mehr als 2.500 Personen teilgenommen haben.

Es soll nun ermittelt werden, welche Faktoren in Pandemiezeiten ein problematisches Essverhalten herbeiführen. Auf Basis der Erkenntnisse soll in einem zweiten Teilprojekt ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für Personengruppen, die besonders anfällig für ein problematisches Essverhalten in Pandemiezeiten sind, entwickelt werden.

Alantra stärkt Erforschung des Coronavirus

Die Initiative „Spenden für Corona“ erhält 100.000 Euro Soforthilfe von Alantra, einer internationalen Investmentbank, für die Erforschung des Coronavirus. Mit dieser Unterstützung wird ein Hochleistungsmikroskop angeschafft, das bei einem internationalen Forschungsprojekt zum Einsatz kommen soll. Ausgehend vom Standort Essen und dem Union Hospital in Wuhan wird an einer Immuntherapie und an Antikörpern gegen das Coronavirus geforscht. Die Investmentbank Alantra, die ihren europäischen Hauptsitz in Spanien hat, stärkt somit die internationale Zusammenarbeit in Zeiten der Pandemie.

Alantra stärkt Erforschung des Coronavirus

Untersuchungen von Frühgeborenen per Videosprechstunde

Viele Angebote des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) der Essener Kinderklinik zur Untersuchung und Versorgung Frühgeborener müssen aktuell entfallen, zudem meiden viele Eltern aus Angst vor Ansteckung ihres immungeschwächten frühgeborenen Kindes Kontakte zu Ärztinnen und Ärzten oder Hebammen. Aus diesem Grund bietet das Team der Essener Klinik für Kinderheilkunde I, Dr. med. Bilge Albayrak, Larissa Cordier und Dr. med. Britta Hüning entwicklungsneurologische Videosprechstunden an, bei denen die Eltern ihre Kinder vorstellen und eine Anleitung zur selbstständigen Untersuchung der Frühgeborenen erhalten können. Das Projekt wird von einer wissenschaftlichen Evaluation begleitet. Die Stiftung Universitätsmedizin fördert im Rahmen der Initiative „Spenden für Corona“ die Ausweitung des Angebots.

Untersuchungen von Frühgeborenen per Videosprechstunde

Sozialer Isolation während der Corona-Pandemie begegnen

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, galt wochenlang in vielen Krankenhäusern ein generelles Besuchsverbot. Vielerorts wurde dieses inzwischen gelockert, jedoch können Patientinnen und Patienten weiterhin nur sehr eingeschränkt Besuch empfangen. In der ohnehin schon schweren Zeit kann dies für alle Patientinnen und Patienten eine zusätzliche psychische Belastung bedeuten. Gerade im Krankheitsfall ist der Kontakt zu Familie und Freunden für den Genesungsprozess und das Wohlbefinden enorm wichtig und eben jener ist zur Eindämmung einer gefährlichen Coronavirus-Ausbreitung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen stark eingeschränkt oder in einigen Fällen weiterhin strikt untersagt

Umso bedeutender werden in der aktuellen Situation zusätzliche digitale Möglichkeiten, die dabei helfen, per Videoanruf, Chat und Telefonie mit den Angehörigen in Kontakt zu bleiben. Die Stiftung Universitätsmedizin hat daher im Rahmen der Aktion „Sozialer Isolation begegnen“ über 110 mobile Endgeräte angeschafft, mit denen Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können. Das Essener Unternehmen MEDION hat für diesen Zweck eine großzügige Sachspende von 50 Smartphones bereitgestellt. Hinzu kommen über 60 Tablets, die die Stiftung Universitätsmedizin dank ihrer Unterstützerinnen und Unterstützer nun Krankenhäusern in ganz Deutschland kostenfrei zur Verfügung stellen kann. Die Stiftung tritt außerdem für eine freie WLAN-Nutzung während dieser Zeit für die Patienten ein.

Die Universitätsmedizin Essen geht mit gutem Beispiel voran und setzt die Hilfe bereits um. Bundesweit sind alle Krankenhäuser aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen.

MEDION

Telefon, Computer oder Tablet helfen gegen soziale Isolation in der Coronavirus-Pandemie

Schwerstkranke Kinder in der Coronavirus-Krise zu Hause versorgen

Die Coronavirus-Pandemie stellt Familien mit krebskranken Kindern vor zusätzliche Herausforderungen. Bei den jungen Patienten wird das Immunsystem häufig unterdrückt – eine Nebenwirkung der Chemotherapie. Somit stellt das Coronavirus für sie ein sehr hohes Risiko dar. In der aktuellen Situation ist es daher wichtiger denn je, diese Personengruppe zu schützen, da gerade hier aufgrund des schwachen Immunsystems durch eine zusätzliche Erkrankung mit dem Coronavirus Todesfälle deutlich häufiger eintreten können.

Ein besonderes Angebot für krebskranke Kinder und Jugendliche an der Universitätsmedizin Essen bietet spezielle medizinische Fachversorgung im häuslichen Umfeld und sorgt so für zusätzlichen Schutz. Wie funktioniert das? Das Brückenteam, bestehend aus spezialisierten Fachkräften der Kinderonkologie des UK Essen, besucht betroffene Familien zu Hause, sodass Krankenhausaufenthalte wie kleinere oder routinierte Untersuchungen für die Kinder in vielen Fällen während der Coronavirus-Pandemie vermieden werden können.

Das Programm wird durch eine großzügige Förderung der Wuppertaler Gert und Susanna Mayer Stiftung ermöglicht. Die Stiftung Universitätsmedizin Essen setzt sich mit ihrer Initiative „Spenden für Corona“ für eine zusätzliche Stärkung des Angebotes in dieser Krisenzeit ein.

Coronavirus bei Kindern mit Krebserkrankungen kann gefährliche Folgen haben.

Hilfe in der Coronavirus-Pandemie – Unsere Aktionen

Lese-Spaß im Lockdown: Mit kindgerechten Masken gehen 10.650 Euro Spendenerlös an die Corona-Forschung

Lesen macht Spaß und ist auch in Corona-Zeiten eine beliebte Beschäftigung. Gleichzeitig versuchen Eltern, ihren Kindern das Thema Gesundheit und aktuelle Sicherheitsmaßnahmen bestmöglich verständlich zu machen. Mit bunten Alltagsmasken, bedruckt mit Motiven weltbekannter Kinderbuch-Klassiker, kann der Brückenschlag nun noch besser gelingen.

Von der Kleinen Hexe über Räuber Hotzenplotz bis zum Rabe Socke sorgen die Masken des Stuttgarter Thienemann-Esslinger Verlags, neben dem besseren Schutz vor einer möglichen Infektion, für farbenfrohe Abwechslung im Alltag. Die Baumwollmasken sind wiederverwendbar und können bei 60°C gewaschen werden. Außerdem wird mit jeder verkauften Maske Gutes getan, denn ein Teilerlös von 50 Cent pro erworbener Mund-Nasen-Abdeckung fließt in die „Spenden für Corona“- Kampagne der Stiftung Universitätsmedizin. Dank der neuen Kooperation sind bereits 10.650 Euro für aktuelle Corona-Forschungsprojekte zusammengekommen!

Mit den 2-lagigen Masken vom Thienemann-Esslinger Verlag werden beliebte Kinderbuchfiguren im Alltag lebendig. Käufer unterstützen mit dem fröhlichen Tragespaß gleichzeitig die „Spenden für Corona“- Kampagne der Stiftung Universitätsmedizin.

Zweite Ausgabe des Magazins „Corona Aktuell“ ab jetzt erhältlich

Mit dem Magazin „Corona Aktuell“ informiert die Initiative „Spenden für Corona“ über die neuesten Entwicklungen und Projekte rund um die Corona-Pandemie, die dank Ihrer Unterstützung ermöglicht werden konnten. Inzwischen ist bereits die zweite Ausgabe des Magazins erhältlich. Hier erfahren Leserinnen und Leser nicht nur alles über den aktuellen Stand der Forschung am Coronavirus, sondern lernen auch neu hinzugekommene Forschungsprojekte kennen.

Gleichzeitig erfahren interessierte Leserinnen und Leser hier alles zu unseren Unterstützerinnen und Unterstützern, deren großzügiges Engagement den Einsatz gegen das Coronavirus erst möglich macht.

Hier finden Sie die digitalen Ausgaben des Magazins „Corona Aktuell“

Ausgabe 1 Ausgabe 2
Titelbild der zweiten Ausgabe von Corona Aktuell

Jede Spende hilft!

Die Stiftung Universitätsmedizin Essen hat es sich mit ihrer Initiative „Spenden für Corona“ zur Aufgabe gemacht, Vorhaben wie das deutsch-chinesische Kooperationsprojekt zur Coronaforschung zu unterstützen, um Betroffenen nachhaltig und wirksam helfen zu können und Leben zu schützen.

Ebenso setzt Sie sich für zusätzliche Versorgungsangebote im Krankenhaus ein. Dazu können entlastende Maßnahmen für das medizinische Personal gehören oder Angebote für Patienten, um während genereller Besuchsverbotszeiten soziale Kontakte mit Angehörigen aufrechtzuerhalten.

Unser Versprechen: Bereitstellung finanzieller Mittel die schnell dort ankommen, wo sie benötigt werden, und unmittelbar eingesetzt werden können. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Ob 20, 50 oder 100 € – jeder Beitrag hilft!

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Kontakt

Stiftung Universitätsmedizin Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
Tel.: +49 (0)201-723-4699

E-Mail: info@universitaetsmedizin.de
Internet: www.universitaetsmedizin.de

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